RescueBuoy
RescueBuoy · Diplomarbeit an der HTL Wien 3 Rennweg

RescueBuoy

Die motorunterstützte Sicherheitsboje, die ältere Badegäste zurück ans Ufer bringt.

FesthaltenFreigebenAns Ufer

Beide Griffe halten, dann fährt die Boje

Probier die Zwei-Griff-Totmannschaltung aus: Halte beide Griffe gedrückt (Tasten F + J oder zwei Finger). Lässt du einen los, stoppt der Motor sofort.

Leistung0 % Strecke0,0 m Akku100 % Rampe2,5 s
Betriebsbereit. Beide Griffe halten, um den Motor freizugeben.

Nur mit Maus? Shift + Klick rastet einen Griff ein. Die Simulation zeigt die Freigabelogik; Tempo und Akkuverbrauch sind zur Veranschaulichung gerafft, keine Messwerte.

Das Projekt

Zurück ans Ufer. Auch wenn die Kraft fehlt.

Ein Krampf, Erschöpfung oder Schwindel, und schon wird der Weg zurück zum Ufer für ältere Badegäste gefährlich. Eine normale Boje gibt nur Auftrieb, Unterwasser-Scooter und Rettungsdrohnen sind teuer und kompliziert.

Ziel der Diplomarbeit ist ein funktionsfähiger Prototyp: eine Schwimmboje mit abgeschirmtem Elektroantrieb, die man nur über das Festhalten bedient. Zwei Griffe mit Totmannschaltern geben den Motor frei, eine Firmware sorgt für sanften Anlauf und sicheren Stopp, und ein wasserdichtes Gehäuse schützt Akku und Elektronik.

≤ 1 sbis der Motor steht, wenn ein Griff losgelassen wird
12 mmPrüfstab, der den Propeller in keiner Richtung erreicht
25 mTeststrecke, mindestens 10 % schneller als ohne Antrieb
30 minWassertest in 0,5 m Tiefe ohne Wassereintritt
Zielwerte aus dem Diplomarbeitsantrag, nachgewiesen in dokumentierten Tests
So funktioniert's

Festhalten heißt fahren. Loslassen heißt Stopp.

01 · FESTHALTEN

Griffe fassen, Boje ausrichten

Beide Hände an die gut ertastbaren Griffe. Die Spitze der Boje zeigt Richtung Ufer oder Beckenrand, so wird auch gelenkt.

02 · FREIGABE

Beide Schalter halten

Erst wenn beide Totmannschalter gedrückt sind, gibt die Steuerung den Motor frei. Er läuft über eine Rampe von 2 bis 3 Sekunden sanft an.

03 · STOPP

Ein Griff los, Motor aus

Lässt die Person einen Griff los, stoppt der Antrieb sofort. Am Ufer bleibt die Boje als Auftriebshilfe zum Festhalten da.

2 GriffeTotmannschalter, wassergeschützt
MikrocontrollerFreigabe, Softstart, Fehlerzustände
MotorreglerESC, abgesichert über BMS
AntriebPropeller im Schutzkanal
LED-AnzeigeAkku grün · gelb · rot
Aufbau

Fünf Baugruppen an einer Boje

Wasserlinie Akku 1 2 3 4 5
  • 1

    Grundkörper

    Handelsübliche Rettungsboje mit zwei ergonomischen Griffen, die man auch mit nassen Händen deutlich ertastet.

  • 2

    Antriebseinheit

    Unterwasserantrieb mittig an der Unterseite. Der Propeller läuft in einem Schutzkanal mit Gittern an Ein- und Auslass.

  • 3

    Energieversorgung

    Gekapselter Akku (bevorzugt LiFePO4) mit BMS, Sicherung, Hauptschalter und wasserdichter Lademöglichkeit.

  • 4

    Steuerung und Elektronik

    Mikrocontroller, Motorregler (ESC), zwei Totmannschalter in den Griffen und eine Akkuanzeige in Grün, Gelb und Rot.

  • 5

    Gehäuse und Abdichtung

    Zweistufig mit O-Ring und Verguss, dazu Kabeldurchführungen, wassergeschützte Stecker und ein Feuchtigkeitsindikator.

Zeitplan

Von der Planung bis zur Endpräsentation

#MeilensteinGeplantStand
Projektteam

Zwei Köpfe. Eine Boje.

FB Projektleiter · 5BM

Fabio Beqiri

Mechanik · Antrieb · Leistungselektronik

Projektkoordination und zentrale Ansprechperson. Konstruiert Griffe, Motorhalterung und Propellerschutz und baut Akku, Verkabelung und Abdichtung auf.

AH Stellvertretender Projektleiter · 5BM

Almir Hodzic

Steuerung · Firmware · Tests

Entwickelt die Totmann- und Sicherheitslogik, die Akkuanzeige und den modularen Träger und plant und wertet die Wassertests aus.

HauptbetreuungMartin Meschik
Stv. HauptbetreuungMartin Sommer
SchuleHTL Wien 3 Rennweg, Höhere Abteilung für Mechatronik
Unterstützen

Interesse an einer Zusammenarbeit?

Wir freuen uns über Unternehmen, Vereine und Partner, die RescueBuoy mit Komponenten, Know-how, Fertigungsmöglichkeiten oder Sponsoring unterstützen. Jede Unterstützung nennen wir in der Diplomarbeit und bei der Endpräsentation.

KomponentenUnterwasserantrieb mit Motorregler, Akku mit BMS, wassergeschützte Stecker und Schalter
Know-howWasserrettung, elektrische Marineantriebe, Abdichtung, Ergonomie für ältere Menschen
Fertigung3D-Druck, Fräsen und Drehen für Griffe, Schutzkanal und Gehäuse
TestbeckenBeaufsichtigte Wassertests außerhalb der Öffnungszeiten, mit schriftlichem Sicherheitskonzept
fabio.beqiri@htl.rennweg.at Kooperation anfragen →
Kontakt

Fragen zu RescueBuoy?

Für Fragen zum Projekt, Kooperationen und Sponsoring ist Fabio Beqiri als Projektleiter die zentrale Ansprechperson.

ProjektleitungFabio Beqiri
Projekt / Sponsoringfabio.beqiri@htl.rennweg.at
SchuleHTL Wien 3 Rennweg
Abteilung Mechatronik
BetreuungMartin Meschik
Martin Sommer (Stv.)
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